Dienstag, 27. März 2018

Gleisbaumaschinen im Maßstab 1:45

Der Elektrovibrationsstopfer



Mit dem Vibrostopfer wird durch Vibration des Schwertes der Gleisschotter unter
die Schwellen gestopft. Das kann ganz schön anstrengend sein, wenn man den ganzen Tag
das nicht ganz leichte Gerät immer wieder in den Schotter drücken und
herausziehen und dann ins nächste Schwellenfach heben muss.
Der Strom kommt von einem Aggregat (Modell noch in Planung) über einen
Verteilerkasten (Modell im Bau) über ein 20m langes Anschlusskabel zum Stopfgerät.

Nachfolgend die 3D-Zeichnung.
Das Schwert kann aufgrund der geringen Materialdicke nicht mitgedruckt werden
und wird separat aus Papier gebaut.



So sieht der fertige Druck mit probeweise angesetztem Schwert aus.



Nach einer Reinigung im Ultraschallbad wurden die Teile einmal grau grundiert
und anschließen gelb lackiert. Farbige Einzelheiten wurden mit dem Pinsel ergänzt.
Das Kabel entstand aus durch schwarze Farbe gezogenes Garn.



Abschließend ein Bild mit vorbildlich aufgerolltem 44cm langen Anschlusskabel
und dem "Vorgängermodell" - der Stopfhacke.
Diese ist ebenfalls im 3D-Druck entstanden.



Gleisbaumaschinen im Maßstab 1:45

Inzwischen ist es auch mit den Gleisbaumaschinen weitergegangen.
Vibrostopfer, Verteilerkasten und Stopfhacke wurden in 3D gezeichnet,
in ein Paket geschnürt und dann zum Drucken verschickt.



Und das ist das Ergebnis.





Montag, 12. März 2018

Haus am Weinberg im Maßstab 1:120 (11)



Die Fassade auf der Straßenseite ist jetzt fertig.
Zum Vergleich noch einmal das Original 120x größer.



Es fehlt nur noch das Dach auf dieser Seite.
Während die Fensterläden aus Evergreen bestehen, ist
die Tür komplett Papier.
Die Schaniere entstanden alle aus Papier.
Dann noch ein bisschen Kabel an die Fassade und ein Abflussrohr,
alles dem Originalbild entnommen.

Und jetzt die Fotos der fertigen Straßenseite.



Dienstag, 27. Februar 2018

Haus am Weinberg im Maßstab 1:120 (10)



Ich habe mich jetzt erstmal um die Straße vor dem Haus gekümmert.
Die Pflastersteine sind im Original 15x15cm groß.
Also maßstabsgerecht gezeichnet, ausgedruckt und 3 Lagen Druckerpapier
übereinander geklebt und Steine ausgeschnitten.



Dann reihenweise aufkleben.



Auf so einer kleinen Fläche kann man das mal machen.
Für ganze Straßen ist das sicher eine Strafarbeit.



Danach mit Vallejofarbe eingestrichen und mit Pulver etwas gealtert.



Die Fugen dann mit einer sehr flüssigen Paste aus ASOA-Sand und
Cenic-Cement von Woodland die Fugen aufgefüllt und schön mit
dem Finger eingerieben. (siehe Bild oben)
Zwei, drei Steine mussten dann noch einmal nachgefärbt werden.

Die Wand vom Vorbeet ist aus Moltofill auf dem Schaumstoff entstanden.
Geritzt und gefärbt. Die Abdecksteine fehlen noch.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Haus am Weinberg im Maßstab 1:120 (9)



Viel ist nicht passiert. Die Fassade hat etwas Farbe bekommen ...





... und einen passenden Schriftzug erhalten.
Gleich vorweg - ich habe den Hinweis erhalten, dass das 's' am Wortende auch als 's' geschrieben werden muss. Das wird noch geändert.

Zuerst habe ich mit einem Bleistift vorgezeichnet.



Danach mit einem Pinsel und Plakatfarbe nachgemalt.



Am Ende habe ich alles wieder unter aufgetupfter weißer Farbe ein wenig verschwinden lassen.(siehe Bild ganz oben).

Dienstag, 21. November 2017

Haus am Weinberg im Maßstab 1:120 (8)



Weiter geht es mit der vorderen Haushälfte.

Grundlage ist dieses Material mit Schaumkern und Deckschichten aus Papier. Leider weiß ich nicht mehr, unter welchem Namen ich das gekauft habe. Die zuletzten erstandenen Platten mit hellem Kern funktionieren nicht so gut.
Aber noch ist was altes mit gelblichem Kern vorhanden.

Fenster und Tür aufgezeichnet, ausgeschnitten und dann die obere Schicht abgezogen.



Da ich die beiden oberen Fenster noch mit Rolladen hinterkleben möchte, ist die Wandstärke zu dick. Deshalb habe ich die 'Löcher' herausgeschnitten :) und weiter nach vorn gesetzt und wieder eingeklebt.
Die unteren Fenster erhalten Fensterläden und brauchen deshalb nicht durchbrochen werden.



Danach bündig mit der Oberfläche abgeschnitten.



Von hinten sieht es dann so aus.



Dann bekommt alles einen Überzug aus Moltofill, der nach dem Trocknen noch einmal nachbearbeitet wurde. Die Fenster sind erst einmal großzügg zugespachtelt und werden dann ausgeschnitten/gefeilt.



Nachdem alles schön glatt ist, Fenster, Risse, Putzabplatzungen aufzeichnen und mit dem Cutter und der Feile aktiv werden(siehe Bild ganz oben).

Montag, 20. November 2017

Haus am Weinberg im Maßstab 1:120 (7)



Die Konstruktion für das Dachfenster enstand aus ein paar Papierstreifen, auf einen Rahmen geklebt.
Für das Fenster selbst wird zuerst die Öffnug ausgeschnitten, dann lackiert und anschließend das Papier mit Sekundenkleber auf die Folie geklebt.
Erst dann wird der Rahmen vorsichtig ausgeschnitten und an den Rändern farblich behandelt.



Der Schornstein entsteht aus Pappe und wird mit Papier umklebt.

Inzwischen ist das Dach aufgeklebt, Dachfenster, Schornstein, Dachrinnen und Fallrohre angebracht.
Die Dachrinnen sind Fertigteile von Auhagen. Ich finde diese ganz gut gelungen und für einen gleichwertigen Eigenbau habe ich noch keine Lösung gefunden. Ein bisschen silberne Farbe und Washing an den Halteeisen lassen sie aus meiner Sicht ganz passabel wirken.
Die Fallrohre enstehen aus Messingrohr. Davon habe ich auf Messen und bei verschiedenen Anbietern immer mal wieder etwas gekauft. So ist jetzt für jede Anwendung ein passender Querschnitt da.
Hier verwende ich Rohr mit dem Durchmesser von 0,8mm (entspricht etwa 100mm im Original).
Rohr zu nehmen ist eigentlich nur sinnvoll, wenn man das offene Ende sieht. Hier habe ich es aber auch genutzt, um Rohr nachträglich korrekt zu verbinden. Dazu wurde einfach ein 0,3mm Drahht eingeklebt und dann andere Rohr wird bündig aufgesteckt.
Draht macht sich auch ganz gut, um die Rohrform nach dem Schneiden mit dem Seitenschneider, wieder herzustellen. Dazu den Draht bis zur Schnittstelle einführen, abschneiden und mit der Zange dann an der Schnittstelle die Form zurecht drücken. Dann den Draht wieder herausziehen.



Zusätzlich ist noch das Vordach aus 2 Lagen Folie entstanden, die vorgekrümmt zusammengeklebt wurden. So ensteht kaum eine Spannung im Bauteil. Zwei Evergreenprofile stellen die Tragkonstruktion an den Enden. Diese sind dann in der Fassade verklebt worden.